Immobilien und Infrastruktur

Vom Bestandsstandort zur belastbaren Zero-Emission-Roadmap.

Übergreifende Programmsteuerung für einen Hochtechnologiepark mit Büro- und Laborflächen.

13.000m² Büro- und Laborflächen
720kW geplante Wärmepumpenleistung
7.000m² geplantes Erdkollektorfeld

Ausgangslage

Vier Gebäude. Ein gemeinsames Energie- und Infrastrukturkonzept.

Die überwiegend erdgasbasierte Bestandsversorgung sollte um ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die neue Geothermietechnik und Energiezentrale, Wärme, Kälte, Elektro und Gebäudeautomation ergänzt werden. Dafür mussten vier technisch unterschiedliche Gebäude, der laufende Betrieb und die schrittweise Umsetzbarkeit gemeinsam betrachtet werden.

Ein eigener kritischer Pfad galt dem durchgängigen Laborbetrieb: Auch während tiefgreifender Eingriffe in die Energie- und Gebäudetechnik musste die Nutzung verlässlich fortgeführt werden können. Dafür wurde ein abgestimmtes Betriebs- und Umsetzungskonzept entwickelt.

PERCEL-Rolle

Aus Fachplanungen ein steuerbares Transformationsprogramm machen.

  • Zielbild und Projektauftrag mit Eigentümer, Betrieb und Fachplanern strukturiert
  • drei Versorgungskonzepte vergleichbar gemacht
  • Fachplaner, Gutachter, Behörden, Förderberatung, Bauunternehmen und Nutzer koordiniert
  • Entscheidungen zu PV, Geothermie, Wärmepumpen, Kälte, Automation, Trafostation und Ladeinfrastruktur vorbereitet
  • Budgets, Freigaben, Bauabschnitte, Termine und Risiken zu einem Gesamtprogramm verbunden
  • technische Inhalte für Eigentümer, Kommune und Nutzer übersetzt

Ergebnis

Eine belastbare Investitionsentscheidung statt isolierter Einzelmaßnahmen.

Varianten, technische Zusammenhänge und Kosten wurden bis zur Entwurfsplanung konkretisiert und in umsetzbare Bauabschnitte überführt. Die Planung schuf damit eine belastbare Grundlage für die Investitionsentscheidung. In der abschließenden wirtschaftlichen Bewertung wurde die Gesamtumsetzung in dieser Form nicht weiterverfolgt.

Der Wert des Mandats lag gerade in dieser Klarheit: Eigentümer, Betrieb und Fachplaner erhielten nachvollziehbare Prioritäten, dokumentierte Abhängigkeiten und eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage.

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