
Immobilien und Infrastruktur
Vom Bestandsstandort zur belastbaren Zero-Emission-Roadmap.
Übergreifende Programmsteuerung für einen Hochtechnologiepark mit Büro- und Laborflächen.
Ausgangslage
Vier Gebäude. Ein gemeinsames Energie- und Infrastrukturkonzept.
Die überwiegend erdgasbasierte Bestandsversorgung sollte um ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die neue Geothermietechnik und Energiezentrale, Wärme, Kälte, Elektro und Gebäudeautomation ergänzt werden. Dafür mussten vier technisch unterschiedliche Gebäude, der laufende Betrieb und die schrittweise Umsetzbarkeit gemeinsam betrachtet werden.
Ein eigener kritischer Pfad galt dem durchgängigen Laborbetrieb: Auch während tiefgreifender Eingriffe in die Energie- und Gebäudetechnik musste die Nutzung verlässlich fortgeführt werden können. Dafür wurde ein abgestimmtes Betriebs- und Umsetzungskonzept entwickelt.
PERCEL-Rolle
Aus Fachplanungen ein steuerbares Transformationsprogramm machen.
- Zielbild und Projektauftrag mit Eigentümer, Betrieb und Fachplanern strukturiert
- drei Versorgungskonzepte vergleichbar gemacht
- Fachplaner, Gutachter, Behörden, Förderberatung, Bauunternehmen und Nutzer koordiniert
- Entscheidungen zu PV, Geothermie, Wärmepumpen, Kälte, Automation, Trafostation und Ladeinfrastruktur vorbereitet
- Budgets, Freigaben, Bauabschnitte, Termine und Risiken zu einem Gesamtprogramm verbunden
- technische Inhalte für Eigentümer, Kommune und Nutzer übersetzt
Belastbare Dimension
Bestand, Simulation und Planung sauber getrennt.
Die technischen Kennzahlen beschreiben dokumentierte Ausgangswerte und modellierte Planungsstände – keine realisierte Anlage.
- 1,985 GWh dokumentierter Standortverbrauch 2023
- 1.224,2 kWp PV-Leistung simuliert
- 1,418 GWh Jahresertrag modelliert
- 667 t CO₂-Vermeidung pro Jahr modelliert
- 5,17 Mio. Euro geplante Herstellungskosten
Ergebnis
Eine belastbare Investitionsentscheidung statt isolierter Einzelmaßnahmen.
Varianten, technische Zusammenhänge und Kosten wurden bis zur Entwurfsplanung konkretisiert und in umsetzbare Bauabschnitte überführt. Die Planung schuf damit eine belastbare Grundlage für die Investitionsentscheidung. In der abschließenden wirtschaftlichen Bewertung wurde die Gesamtumsetzung in dieser Form nicht weiterverfolgt.
Der Wert des Mandats lag gerade in dieser Klarheit: Eigentümer, Betrieb und Fachplaner erhielten nachvollziehbare Prioritäten, dokumentierte Abhängigkeiten und eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage.
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